Die jüngste Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundes sendet auf den ersten Blick positive Signale: Die Gesamtzahl der registrierten Straftaten ist 2025 gegenüber dem Vorjahr leicht zurückgegangen.
Wer jedoch genauer hinschaut, erkennt eine Entwicklung, die Anlass zur Sorge gibt. Während Vermögensdelikte zurückgehen, steigen schwere Gewaltstraftaten und Tötungsdelikte weiter an. Auch Fachleute weisen darauf hin, dass insbesondere schwere Gewalttaten das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung nachhaltig beeinflussen.
Für den Verein piusicur ist diese Entwicklung ein Warnsignal.
Der Krisenstab: Spiel im Zeitalter des Chaos
In Zeiten unvorhersehbarer Krisen ist ein operativer Krisenstab kein einmaliges Ziel, sondern ein unendliches Spiel. So wie sich ein Schweizer Schütze kontinuierlich übt, müssen auch Institutionen ihre Fähigkeit zur Anpassung ständig trainieren und Vorbereitung in strategisches Bewusstsein verwandeln. Wer im Chaos bestehen will, braucht Flexibilität statt starrer Strukturen.
Kriminalität in der Schweiz: Rückgang mit beunruhigenden Signalen
Die aktuelle Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 des Bundes zeichnet ein ambivalentes Bild: Insgesamt wurden 554’963 Straftaten registriert, was einem leichten Rückgang von 1,5 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Auf den ersten Blick scheint sich die Sicherheitslage damit zu stabilisieren. Insbesondere Vermögensdelikte – darunter Diebstähle – sind zurückgegangen. Doch dieser positive Trend darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass gleichzeitig die schweren Gewaltstraftaten um 8,1 % zugenommen haben.
Sicherheit in bewegten Zeiten – Warum eine sachliche Debatte heute wichtiger ist denn je
Die sicherheitspolitische Lage der Schweiz befindet sich im Wandel. Internationale Konflikte, hybride Bedrohungen, Cyberangriffe und gesellschaftliche Spannungen wirken sich zunehmend auch auf unser Land aus. Sicherheit ist längst nicht mehr nur eine Frage der Landesverteidigung – sie betrifft den Alltag der Menschen direkt. In diesem Kontext gewinnt die Arbeit von piusicur besondere Bedeutung.
Persönliche Sicherheit: Eine Verantwortung für uns selbst – und füreinander
Sicherheit beginnt nicht bei Technik oder Institutionen, sondern bei jedem einzelnen Menschen. Persönliche Sicherheit bedeutet, aufmerksam zu sein, Risiken frühzeitig zu erkennen und Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen – im Alltag ebenso wie in Ausnahmesituationen. Gleichzeitig ist sie immer auch eine Verantwortung gegenüber unseren Mitmenschen.
Rechtssicherheit und Verantwortung: Bundesgericht bestätigt praxistaugliche Waffenaufbewahrung
Der Verein piusicur nimmt den aktuellen Entscheid des Schweizerischen Bundesgerichts (Urteil 2C_113/2025 vom 13. November 2025) zur Kenntnis, in dem es um die Frage der gemeinsamen Aufbewahrung von Feuerwaffen durch im gleichen Haushalt lebende Personen ging. Damit wird die Praxis vieler legaler Waffenbesitzer anerkannt und die Rechtssicherheit im Bereich der Waffenaufbewahrung gestärkt.
Sicherheitspolitik an der Urne: Diese Abstimmungen stehen uns bevor
Europa wird zunehmend unsicherer – und die Schweiz ist als Drehscheibe für Energie, Kommunikation und Finanzen besonders verwundbar. Dennoch blockieren Initiativen und Referenden die Umsetzung einer glaubwürdigen Sicherheitspolitik.
Persönliche Sicherheit im Wandel: Die Schweiz steht vor neuen Herausforderungen
Auch wenn die Schweiz insgesamt weiterhin ein hohes Sicherheitsniveau aufweist, zeigen aktuelle Analysen, dass die Sicherheitslage sich verschlechtert. Der Bericht Nachrichtendienst des Bundes (NDB) mit dem Titel „Sicherheit Schweiz 2025“ macht deutlich: Globale Konflikte, digitale Angriffe und innere Spannungen wirken sich zunehmend auf die Schweiz aus.
Sicherheit ist eine Lüge – Eigenverantwortung ist Pflicht
Sicherheit. Kaum ein Begriff wird heute öfter beschworen: von Politikern, Medien, Experten. Doch Sicherheit ist kein Zustand. Sicherheit ist ein Gefühl. Und Gefühle können täuschen.
Polizei am Limit – und niemand hört hin
Die Sicherheit des Bürgers darf nie zum bezahlten Gut von einzelnen Menschen werden, die sich diese leisten können. Die Polizei ist dringend auf Nachwuchs angewiesen, weil die Korpsbestände schweizweit gefährlich abnehmen.
Jetzt geht es um Aufrüstung
Vor einem Jahr noch war das Parlament der Meinung, dass die Armee mit einem verlangsamten Wachstum von 1% BIP auf 2035 genügend Geld bekomme – inzwischen hat sich die Lage dramatisch verschärft.
Kriminalstatistik 2024: Steigende Cyberkriminalität und Gewalt – Ein Weckruf für die Gesellschaft
Die Zahlen unterstreichen die Notwendigkeit gezielter Präventions- und Interventionsstrategien, insbesondere im Bereich der Kriminalität und der häuslichen Gewalt. Der Verein piusicur setzt sich weiterhin dafür ein, das Bewusstsein für diese Problematiken zu schärfen und gemeinsam mit der Gesellschaft Lösungen zu erarbeiten.
EU-Kriegsbereitschaft 2030
Am 19.03.2025 hat die EU ihr “JOINT WHITE PAPER for European Defence Readiness 2030” veröffentlicht. Mit den darin erläuterten Massnahmen erhofft sich die EU die Erreichung der Kriegsbereitschaft, vor allem, gegen Russland. Das Papier liesst sich wie ein Game Plan eines Strategievideospielers, mit dem Fokus Ressourcen zu bündeln und in den vordefinierten Bereichen gezielt einzusetzen, dass generierte Soldaten, die Strategie mit den freigeschalteten Upgrades erfolgreich umsetzten können.
Verweigerung von Banken, Zahlungsdienstleistern und Versicherungen
Wir Büchsenmacher und Waffenfachhändler machen leider seit mehreren Jahren ganz andere Erfahrungen mit diesen für die Wirtschaft zentralen Instituten. Immer mehr Mitglieder des Schweizerischen Büchsenmacherverbandes wenden sich an mich, weil Grossbanken und Versicherungen zunehmend nicht mehr mit ihnen zusammenarbeiten wollen.
Filmabend «Echte Schweizer»
Am 21. Oktober 2024 fand im Kino Arthouse Le Paris in Zürich eine sehr spezielle Vorführung statt. Es wurde der Film «Echte Schweizer» des Regisseurs Luca Popadić gezeigt. Im Film ging es um vier Offiziere…
Grundsätzliche Haltung von piusicur zum Thema Pfefferspray
Pfeffersprays werden immer beliebter und sind in Fachgeschäften ab 18 Jahre frei erwerbbar. Ein Abwehrspray soll einen Angreifer sofort ausser Gefecht setzen, ohne ihn dauerhaft zu schädigen. Nur Sprays die einen Pfefferextrakt (Capsaicin, OC oder…
Verteidigungsfähigkeit bedingt eine starke Rüstungsindustrie
Eine funktionierende Landesverteidigung braucht vieles, aber insbesondere Waffen und Munition. Ständerat Thierry Burkart zeigt auf, weshalb die Verteidigungsfähigkeit eine starke Rüstungsindustrie voraussetzt.
Achtung: Einreichen Schiessnachweis nicht vergessen!
Seit dem 15.08.2019 werden erleichterte Ausnahmebewilligungen für Sportschützen („Ausnahmebewilligungen klein“) ausgestellt. Inhaber einer solchen Bewilligung müssen an die kantonale Fachstelle (Waffenbüro) am aktuellen Wohnsitz einreichen.
Interview: piusicur – Ein neuer Player in der Sicherheitspolitik
Mit rund 27’000 Mitarbeitenden sind im privaten Sicherheitsdienst mehr Personen im Einsatz als in den Schweizer Polizeikorps mit rund 18‘000 Mitarbeitenden. Immer mehr Aufgaben werden an private Unternehmen delegiert. Wie präsentiert sich die Situation in der täglichen Praxis?
Das Gewaltmonopol gehört dem Staat
Mit rund 27’000 Mitarbeitenden sind im privaten Sicherheitsdienst mehr Personen im Einsatz als in den Schweizer Polizeikorps mit rund 18‘000 Mitarbeitenden. Immer mehr Aufgaben werden an private Unternehmen delegiert. Wie präsentiert sich die Situation in der täglichen Praxis?
Shots Fired, Shots Fired
«Shots fired, shots fired», so sagen Polizeibeamte in den USA den Einsatz von Schusswaffen an. Vergleichen wir die Anzahl der Ereignisse mit Schussabgaben proportional zur Bevölkerung zwischen den USA und der Schweiz, so ergeben sich gewaltige Unterschiede. Woher kommt es, dass Polizistinnen und Polizisten in den USA so viel häufiger zur Schusswaffe greifen? Sind Schweizer Polizeibeamte besser? Leben wir in der Schweiz in einer sichereren Umgebung?
Waffenbesitz in der Schweiz: ZHAW publiziert Studie
Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) hat den typischen Schweizer Waffenbesitzer ermittelt. Das Ergebnis überrascht nicht, ist aber dennoch wichtig.
Das Bleibende und das Vergängliche
Ohne Freiheit und Neutralität keine Schweiz. Zu diesem Schluss kommt der Historiker Jürg Stüssi-Lauterburg und erklärt, was die Schweiz so einzigartig macht.
Stromsicherheit gewährleisten – Blackout verhindern
Bund und Kantone haben gemäss Bundesverfassung die Verantwortung für eine sichere und umweltverträgliche Energieversorgung. Damit die Versorgungssicherheit gewährleistet ist, müssen Produktion und Nachfrage in jeder Sekunde aufeinander abgestimmt sein, um die Stabilität des Stromnetzes zu gewährleisten.
Die Waffen einer Frau
Während Jahrhunderten waren Waffen ausschliesslich in Männerhand. So mussten sich die ersten Frauen, die sich in dieser Männerdomäne behaupten wollten, ihren Platz darin hart erkämpfen. Die gelernte Büchsenmacherin Ines Kessler erklärt, wie sich das auf die letzte Waffenrechtsabstimmung ausgewirkt hat und mit welchen Vorurteilen sie selber zu kämpfen hatte.
Wie die mediale Berichterstattung die Realität verzerren kann
Schweden gilt oft als Aushängeschild für einen sicheren, modernen und gesunden Staat. Doch sind die Skandinavier wirklich Vorbilder oder eher ein abschreckendes Beispiel?
EU-Waffenrichtlinie: Meldetermin verpasst?
Mitte August 2022 ist der Termin für die Meldung der «neu verbotenen Waffen» abgelaufen. Was passiert, wenn jemand den Termin verpasst hat? Der Polizist Marcel Furrer erläutert die Sachlage.
Waffenhändler verteidigt sich und hat ein Strafverfahren
Die Aargauer Staatsanwaltschaft hat gegen Jean-Paul Schild ein Strafverfahren wegen versuchter, mehrfacher, vorsätzlicher Tötung eröffnet und stellt einen Strafantrag von drei Jahren Gefängnis.
Neues Sexualstrafrecht: Keine Geldstrafen für Vergewaltiger!
Die Vorlage des Ständerates will, dass Sexualverbrecher nicht grundsätzlich härter bestraft werden als einfache Ladendiebe. Sogar für Vergewaltigungen sollen Geldstrafen möglich sein!
Sexualstraftaten sind keine Kavaliersdelikte!
Am 18. Februar 2022 präsentierte die Kommission für Rechtsfragen des Ständerates (RK-S) ihren Entwurf für ein «modernes Sexualstrafrecht». Dieser Entwurf kommt in der Sommersession ins Parlament. Das Problem: Wird dieser Entwurf nicht erheblich verändert, dann wird das neue Sexualstrafrecht nicht modern, sondern ungerecht und unwirksam.
Keine Pseudo-Sicherheit für Opfer von Gewalt in Beziehungen
Letzten Dezember veröffentlichte der Bundesrat einen Massnahmenplan gegen tödliche Gewalt in Beziehungen. Grundlage für diesen Plan ist die Studie «Ursachen von Tötungsdelikten innerhalb der Partnerschaft» der Universität St. Gallen mit schweren wissenschaftlichen Defiziten.
Herbstsession: piusicur-Unterstützer reichen zwei Interpellationen ein
Nationalrätin Nadja Umbricht Pieren und Ständerat Werner Salzmann haben zwei Vorstösse eingereicht, von denen wesentliche Impulse zu einer besseren Gewaltbekämpfung erwartet werden dürfen. Der eine betrifft die Bestrafung von Sexualverbrechern, der andere dreht sich um das Thema Gewalt mit Waffen.